Die Ausbildung zum kleinen Heilpraktiker bzw. zum Psychotherapeuten (Heilpraktiker) ist eine abgespeckte Variante der Ausbildung zum Heilpraktiker. Der fertige kleine Heilpraktiker darf sich nicht allein Psychotherapeut nennen, dies ist universitären Abschlüssen vorbehalten, sondern muss den Begriff Heilpraktiker in der Bezeichnung des Berufes mitführen, wie oben bereits erfolgt.
Gerade die Ausbildung zum kleinen Heilpraktiker erfährt aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen einen Schub, da den fertigen kleinen Heilpraktiker sehr gute Berufschancen erwarten. Die von Stress und Druck geprägte Gesellschaft führt oftmals zu einer nicht zu vernachlässigenden Problematik beim betroffenen Menschen. Deshalb ist hier professionelle Hilfe gefragt und wird gern angenommen.
Inhalte der Ausbildung zum kleinen Heilpraktiker
Der kleine Heilpraktiker wird in seiner Ausbildung mit seelischen, psychischen Krankheiten und dessen Behandlung konfrontiert, während der Heilpraktiker sich auf die sonstigen physischen Krankheiten und deren Behandlung während seiner Ausbildung vorbereitet. Daraus wird klar, dass der kleine Heilpraktiker nur einen Bruchteil des Wissens des Heilpraktikers während seiner Ausbildung erlernen kann. Der Kleine Heilpraktiker befasst sich in der Praxis unter Anderem mit Verhaltenstherapie aber auch mit autogenem Training, progressiver Muskelentspannung, Ergotherapie und Hypnose. Aus diesen sehr interessanten Themen und Gebieten kann der kleine Heilpraktiker nach seinem Gusto wählen und seinen Schwerpunkt in der Praxis legen.
Ausbildungsinstitute
Die Ausbildung zum kleinen Heilpraktiker wird von verschiedenen Schulen bzw. Instituten angeboten. Diese Schulen sind privater Natur, was bedeutet, dass der Auszubildende die Kosten seiner Ausbildung selbst zu tragen hat. Die Prüfung zum kleinen Heilpraktiker wird wie die des Heilpraktikers vom Amtsarzt begleitet und erfolgt somit vor Ort, also in der Stadt bzw. Gemeinde des Auszubildenden. Die Ausbildung kann abhängig von der Schule in teilzeit oder Vollzeit erfolgen. Somit ist eine Ausbildung auch neben dem Job möglich. Weiterhin besteht die Möglichkeit des Fernunterrichts, der im Gegensatz zum Präsenzunterricht ein sehr flexible Zeiteinteilung ermöglicht und deshalb gern in Anspruch genommen wird. Die Kosten der Ausbildung sind unterscheidlich. Man sollte sich jedoch nicht vom günstigsten Angebot blenden lassen, sondern Informationen über die Qualität in die Entscheidung der Schule einfleißen lassen. Hier helfen die einschlägigen Internetforen weiter.